Hasspostings, Verleumdungen und „blöde“ Fotos mit bösartigen Kommentaren sind Teil der digitalen Netzwerke. Jugendliche sind besonders von solchen Postings betroffen, weil sie sehr aktiv in sozialen Communities unterwegs sind. Doch wie kann man sich dagegen wehren bzw. worauf muss man achten, dass man gar nicht in eine blöde Situation kommt?

Im Workshop von der Fachstelle für Gewaltprävention geht Henriette Höfner näher auf das Thema Cybermobbing ein.

Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing bedeutet, dass Handlungen wie Belästigungen, Beleidigungen, Drohungen oder das Bloßstellen im Internet oder über das Handy gesetzt werden – und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Besonders in den Sozialen Netzwerken, Foren oder Messengern werden Gerüchte, Lügen (Fake News), Hasspostings etc. weitergegeben, intime oder peinliche Fotos/Videos verteilt oder sexuelle Belästigungen gesetzt. Was einmal im Internet landet, verbreitet sich rasend schnell und lässt sich oft nicht mehr gänzlich löschen.

Wie wirkt sich Cybermobbing aus?

Betroffene von Cybermobbing fühlen sich hilf- und machtlos, Schamgefühle verbieten, dass sie sich mitteilen bzw. Hilfe suchen. Es kommt zu einer hohen psychischen Belastung, Konzentrationsproblemen, Rückzug bis hin zu Selbstmordgedanken.

Was können Betroffene tun?

Wichtig ist es, sich zu wehren und sich Unterstützung zu holen! Belästigungen gehören gemeldet und Personen, die belästigen, müssen gesperrt werden. Beweise gehören auf jeden Fall gesichert, also screenshots anfertigen und diese bei der Meldung mitschicken! Es gibt viele Beratungsstellen, an die man sich wenden kann. >> Übersicht

Kontakt zur Fachstelle

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Familien und Generationen
Landhausplatz 1
3109 Wat. Pölten
Grazer Straße 52
Tel: 02742 9005-9050
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